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Dozentur Soziologie, Departement Architektur, ETH Zürich, 22. April 2018

www.soziologie.arch.ethz.ch/de/metropolitanregion-zuerich2
Metropolitanregion Zürich
Urbanisierung und Urbanität in der Metropolitanregion Zürich

Lehre und Forschung

 

Analysen und Recherchen zur Stadtentwicklung, zu öffentlichen Räumen und zur Urbanität in der Metropolitanregion Zürich sind ein fester Bestandteil von Lehre und Forschung der Dozentur  Soziologie. Unterschiedlichste Aspekte der Urbanisierung Zürichs werden regelmässig im Wahlfach Soziologie, in der integrierten Disziplin und im Rahmen von Master-Arbeiten diskutiert und erforscht.

 


 

Nationales Forschungsprogramm „Neue urbane Qualität“ (NFP 65)

 

Urbane Potentiale und Strategien in metropolitanen Territorien - am Beispiel des Metropolitanraums Zürich

 

Leitung: Marc Angélil, Kees Christiaanse, Vittorio Magnago Lampugnani, Christian Schmid, Günther Vogt; Departement Architektur, ETH Zürich

 

Das interdisziplinäre Nationalfonds-Projekt erforscht zeitgenössische Urbanisierungsprozesse in der Metropolitanregion Zürich. Unter Einbezug historischer, gestalterischer und soziologischer Aspekte werden Grundlagen und Empfehlungen für nachhaltige Raumentwicklung und Städtebau erarbeitet für Gebiete, die von starken urbanen Transformationen gekennzeichnet sind.

 

Drei Gebiete wurden zur vertieften Betrachtung ausgewählt:

1) Das Gebiet rund um die Zürcher Langstrasse, ein gemischtes innerstädtisches Quartier mit hoher Interaktionsdichte, das durch einen starken Prozess der Gentrifizierung geprägt ist.

2) Zürich Nord, ein ehemals suburbanes Gebiet, das durch den Flughafen und die Ansiedlung von internationalen Unternehmen eine globale Interaktionsreichweite erreicht hat;

3) Das Gebiet Richterswil – Freienbach an der Kantonsgrenze zwischen Zürich und Schwyz, eine periuburbane Zone, die sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum der internationalen Finanzwirtschaft gewandelt hat.

 

Obwohl diesen drei Gebieten bestimmte Merkmale, wie eine hohe Internationalität gemeinsam sind, weisen sie unterschiedliche räumliche Eigenschaften und vollkommen verschiedene urbane Qualitäten resp. Defizite auf.

 

 

 

www.nfp65.ch

 

 

 

Modul 3: Urbane Prozesse 

 

Philipp Klaus, Gabriela Muri Koller, Rahel Nüssli, Verena Poloni Esquivé, Christian Schmid, Caroline Ting; Dozentur Soziologie, Departement Architektur, ETH Zürich

 

Im Rahmen des SNF-Projektes setzt sich das Modul Urbane Prozesse mit den gesellschaftlichen Bedingungen der Entstehung von urbaner Qualität auseinander. Es erarbeitet eine vergleichende Analyse der relevanten sozialräumlichen Prozesse in den untersuchten Teilgebieten und fokussiert dabei auf die involvierten Akteure, Aktivitäten und urbanen Praktiken. Die heutige metropolitane Grossregion umfasst sehr unterschiedliche Urbanisierungsmuster und urbane Konstellationen, und die untersuchten Teilgebiete weisen diesbezüglich grosse Unterschiede auf. Um diese erfassen zu können, fokussiert das Modul auf zwei zentrale Aspekte, die auf zwei verschiedenen Massstabsebenen analysiert werden: Auf einer grossräumigen Ebene untersucht es die Prozesse der Urban Governance und ihren Einfluss auf die Herausbildung urbaner Qualität. Auf einer kleinräumigen Ebene wird die urbane Qualität aus der Perspektive der konkreten Alltagserfahrungen von Nutzerinnen und Bewohnern untersucht. Durch die Kombination der beiden Ebenen lassen sich gezielte Aussagen zur urbanen Qualität dieser sehr unterschiedlichen urbanen Konstellationen treffen.

 

 

Jahrbuch D-ARCH: Soziologie 2010

Jahrbuch D-ARCH: Soziologie 2011

Jahrbuch D-ARCH: Soziologie 2012

 

  

Wahlfach HS 2009

Wahlfach HS 2010

Wahlfach FS 2011

Wahlfach HS 2011

Wahlfach FS 2012

Wahlfach HS 2012

Wahlfach FS 2013