zone*imaginaire: Zwischennutzungen in Industriearealen

Welt­weit wer­den ehe­ma­li­ge Indus­trie­area­le mit neu­en, nicht defi­ni­ti­ven Nut­zun­gen – soge­nann­ten Zwi­schen­nut­zun­gen – belegt. Sie bele­ben die Area­le und fül­len mit ihren viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten die Räu­me. Das Pro­jekt zone*imaginaire hat Dut­zen­de sol­cher Area­le in der Schweiz und im Aus­land zum The­ma gemacht und in sie­ben ehe­ma­li­gen Indus­trie­area­len in Aar­au, Win­ter­thur und Zürich ein­ge­hen­de Unter­su­chun­gen durch­ge­führt. Es darf von einem Pio­nier­werk gespro­chen wer­den, da es euro­pa­weit erst­mals sys­te­ma­tisch die Akti­vi­tä­ten in zwi­schen­ge­nutz­ten Area­len, deren Wert und Bedeu­tung, empi­risch unter­sucht. Die Area­le haben sich als span­nen­de und inno­va­ti­ve Gebie­te erwie­sen, als “Espaces de l’I­ma­gi­n­aire”, wo vie­les mög­lich ist.

zone*imaginaire zeigt auch Wege auf, wie mit den Area­len pla­ne­risch ver­fah­ren wer­den kann: einer­seits mit den Zwi­schen­nut­zun­gen sel­ber, ande­rer­seits mit Umnut­zungs­pro­zes­sen oder gar Model­len, die den Ver­bleib bis­he­ri­ger Akti­vi­tä­ten ermög­li­chen. Selbst ein Zwi­schen­nut­zungs­pro­jekt mit mobi­len Immo­bi­li­en, wel­ches aus zone*imaginaire her­vor­ge­gan­gen ist, wird beschrie­ben. Dazu kom­men Foto­por­traits und Inter­views mit Zwi­schen­nut­zen­den, Inves­to­ren sowie Stadt­prä­si­den­tIn­nen. Ein umfang­rei­cher “Werk­zeug­kas­ten” am Ende des Buches lie­fert kon­kre­te Instru­men­te und Anlei­tun­gen für die betei­lig­ten Akteure.

Her­aus­ge­ge­ben von Marc Angst, Phil­ipp Klaus, Tabea Michae­lis, Ros­ma­rie Mül­ler, Ste­phan Mül­ler und Richard Wolff

Zürich: vdf Verlag, 2009
Broschiert
Deutsch
20,0 x 26,5 cm
220 Seiten
ISBN: 978–3‑7281–3277‑2

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