Urbane Qualitäten: Ein Handbuch am Beispiel der Metropolitanregion Zürich

Unsere Siedlungsgebiete haben sich grundlegend verändert. Die Gegensätze zwischen urbanen, periurbanen und suburbanen Gebieten sind überholt. Neue funktionale Netzwerke und räumliche Konstellationen überlagern, durchdringen und ersetzen bestehende Lebensrealitäten.
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 65: «Neue Urbane Qualität», haben sich fünf Lehrstühle des Departments Architektur im Projekt «Urbane Potentiale und Strategien in metropolitanen Territorien» zusammengefunden und ein neues Forschungskonzept zur Förderung urbaner Qualitäten in Stadtplanung und Städtebau entwickelt. Basierend auf empirischen Fallstudien in der Metropolitanregion Zürich hat das Forschungsteam Kriterien entworfen, die es erlauben, Qualitäten und Defizite in urbanen Gebieten zu analysieren. Damit soll die Diskussion weg von quantitativen hin zu qualitativen Aspekten geführt werden.
Als praxisorientiertes Arbeitsinstrument richtet sich dieses Instrument an Planerinnen, Architekten, Studierende und alle, die sich in der aktuellen Städtebau- und Raumentwicklungsdebatte mehr für Qualitäten und Potentiale als für Hektardichte und Ausnutzung interessieren.
Herausgegeben von Simon Kretz und Lukas Küng
Forschungsgruppe und Autorenkollektiv: Marc Angélil, Rebecca Bornhauser, Kees Christiaanse, Maik Hömke, Thomas Kissling, Philipp Klaus, Simon Kretz, Lukas Kueng, Vittorio Magnago Lampugnani, Gabriela Muri Koller, Rahel Nüssli, Verena Poloni Esquivié, Christian Schmid, Caroline Ting, Günther Vogt.
Zürich: Edition Hochparterre, 2016.