Zürich ohne Grenzen

Zürich, die welt­of­fe­ne Metro­po­le, die Stadt, die erfolgs­hung­rig nach inter­na­tio­na­lem Ruhm und Aner­ken­nung strebt, hat die Gren­zen ihres hel­ve­ti­schen Ein­zugs­be­reichs längst gesprengt. Zürich misst sich nicht mehr Basel oder Bern, son­dern mit Frank­furt, Mün­chen, Paris oder Lon­don. Das bei­na­he unheim­li­che Pres­ti­ge die­ser Stadt, das auf weit­rei­chen­dem Ein­fluss und gros­ser Finanz­kraft grün­det, ist fas­zi­nie­rend und beängs­ti­gend zugleich.

Den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern zeigt sich die glän­zen­de Stadt ohne Gren­zen als Ort gren­zen­lo­ser Pro­ble­me. Die Ent­wick­lung wirkt bedroh­lich und ein­engend. Gerät die Pla­nung der Auf­stiegs­stadt aus­ser Rand und Band, durch­bricht die Stadt ihre Gren­zen und ver­liert sie dabei immer mehr an Sub­stanz und Lebens­qua­li­tät? Die­se Kar­di­nal­fra­ge, und die damit ver­bun­de­ne Fra­ge nach einer „bes­se­ren Zukunft“ für alle, ste­hen im Zen­trum die­ses Buches.

Das Buch basiert auf einer Vor­trags­rei­he über die Ent­wick­lung und Zukunft Zürichs an der ETH Zürich 1984/85, ver­an­stal­tet von Theo Gins­burg und dem Ssen­ter for Appli­ed Urba­nism (SAU).

Her­aus­ge­ge­ben von Theo Gins­burg, Hans­ruedi Hitz, Chris­ti­an Schmid und Richard Wolff

Zürich: pendo-Verlag, 1986
Broschur
Deutsch
240 Seiten
Zahlreiche Abbildungen s/w
ISBN 3–85842-113–8

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