Architekturstars

Herbstsemester 2002

Gleich­zei­tig mit der The­ma­ti­sie­rung der Archi­tek­tur in einer brei­ten Öffent­lich­keit hat die ursprüng­lich in der Popu­lär­kul­tur situ­ier­te Figur des Stars ins Feld der Archi­tek­tur Ein­zug gehal­ten. Wel­che sind die gesell-schaft­li­chen und kul­tur­spe­zi­fi­schen Ent­wick­lun­gen, die dem Star­sys­tem in der Archi­tek­tur zugrun­de lie­gen? Was ist über­haupt ein Star und war­um braucht es ihn? Und was lehrt uns das Star­sys­tem über die Funk­ti­ons-wei­sen des archi­tek­to­ni­schen Fel­des? 
Aus­ge­hend von die­sen Fra­gen wird das Phä­no­men des Archi­tek­tur­stars über unter­schied­li­che Zugän­ge erkun­det. Sie berück­sich­ti­gen eine Ana­ly­se der Star-figur in ver­schie­de­nen kul­tu­rel­len Fel­dern eben­so wie Erklä­rungs­an­sät­ze, die gesamt­ge­sell­schaft­li­che Pro­zes­se zu Rate zie­hen, und Theo­ri­en zur Eigen­art der Archi­tek­tur. Der Kurs hat den Cha­rak­ter eines For­schungs­pro­jek­tes, an dem die Stu­die­ren­den aktiv mit­wir­ken. Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me ist die Bereit­schaft, Tex­te zu lesen und zu dis­ku­tie­ren und eine klei­ne Recher­che respek­ti­ve ein Inter­view durch­zu­füh­ren. 
In die ent­spre­chen­den For­schungs­me­tho­den wird ein­ge­führt.