Perspektiven für Havanna Ein Forschungsseminar

Frühjahressemester 2005

Die Haupt­stadt Kubas ist heu­te in vie­ler Hin­sicht eine Beson­der­heit. Als Metro­po­le eines seit 1959 sozia­lis­ti­schen Lan­des ent­wi­ckel­te sich Havan­na anders als ver­gleich­ba­re Städ­te Latein­ame­ri­kas. Auf­grund einer rigo­ro­sen natio­na­len Pla­nungs­po­li­tik ist das Stadt­ge­biet mit sei­nen rund 2 Mil­lio­nen Ein­woh­nern rela­tiv klein geblie­ben, die Bau­sub­stanz aus dem 19. Jahr­hun­dert ist Stolz, Attrak­tor und Pro­blem zugleich. Seit der Auf­lö­sung des Ost­blocks anfangs der 1990er Jah­re ist Kuba mit star­ken öko­no­mi­schen Schwie­rig­kei­ten kon­fron­tiert, die das Leben der Bevöl­ke­rung und die Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten Havan­nas in star­kem Mas­se prä­gen. Im For­schungs­se­mi­nar stel­len Mit­glie­der des kuba­nisch-schwei­ze­ri­schen For­schungs­pro­jek­tes SeDUT, an dem auch das D‑ARCH betei­ligt ist, neu­es­te Erkennt­nis­se zur Dis­kus­si­on.