Privat Renaissance häuslicher Gemütlichkeit?

Herbstsemester 2004

Die Erschüt­te­run­gen der sozia­len und kul­tu­rel­len Ord­nung der letz­ten 15 Jah­re haben das öffent­li­che Leben unge­müt­lich gemacht. Eine Reak­ti­on dar­auf ist der Rück­zug ins Pri­va­te. Das Zuhau­se ist wie­der wich­ti­ger gewor­den. Aber wie inter­pre­tie­ren Men­schen im 21. Jahr­hun­dert häus­li­che Gemüt­lich­keit?

Der ers­te Teil des Wahl­fach­kur­ses ist einer theo­re­ti­schen Dia­gno­se der gegen­wär­ti­gen gesell­schaft­li­chen Umbrü­che und der dar­aus resul­tie­ren­den kol­lek­ti­ven Stim­mungs­la­ge gewid­met. Im zwei­ten Teil ver­schaf­fen wir uns einen kon­kre­ten Ein­blick ins Pri­va­te. Am Bei­spiel der Sied­lung Rönt­gen­are­al unter­su­chen wir aktu­el­le Vari­an­ten häus­li­cher Gemüt­lich­keit.