Raum‑, Zeit- und Bildrepräsentationen urbaner Öffentlichkeit: Zur sozialen und kulturellen Dimension des Entwerfens

Frühjahressemester 2010

Wenn Archi­tek­tIn­nen städ­te­bau­li­che Struk­tu­ren, öffent­li­che Räu­me und Bau­ten ent­wer­fen, wer­den sie damit zu Gestal­te­rIn­nen von Gesell­schafts­räu­men. Vor die­sem Hin­ter­grund geht das Semi­nar fol­gen­den Fra­gen nach: Wie las­sen sich gesell­schaft­li­che Dimen­sio­nen des Ent­wer­fens ana­ly­sie­ren? Wel­che Fak­to­ren beein­flus­sen die kom­ple­xen Dimen­sio­nen des Zusam­men­le­bens und den All­tag in gebau­ten Stadt­räu­men? Wie wir­ken sich medi­al ver­mit­tel­te Bil­der des Urba­nen und vir­tu­el­le Netz­wer­ke auf unse­ren All­tag im “Real Life” aus? Wie kön­nen die­se unter­schied­li­chen Aspek­te in den Ent­wurfs­pro­zess mit ein­be­zo­gen wer­den? Im Semi­nar befas­sen wir uns daher einer­seits mit sozi­al- und kul­tur­wis­sen­schaft­li­chen Theo­ri­en, Kon­zep­ten und Metho­den, die sich mit gesell­schaft­li­chen Dimen­sio­nen des gebau­ten Rau­mes aus­ein­an­der­set­zen. Ande­rer­seits ana­ly­sie­ren wir anhand kon­kre­ter öffent­li­cher Stadt­räu­me in Zürich und Umge­bung sowie anhand lau­fen­der Ent­wurfs­ar­bei­ten der Stu­die­ren­den die Wech­sel­wir­kung zwi­schen im Ent­wurfs­pro­zess gestal­te­ten und im All­tag erleb­ten Sozi­al­räu­men. Dabei spie­len auch die Bil­der und Wahr­neh­mung des Städ­ti­schen und Urba­nen im Kopf der Ent­wer­fen­den wie der Nut­ze­rIn­nen eine zen­tra­le Rol­le.

Kon­takt: Gabrie­la MuriCaro­li­ne Ting