Theorien zur Stadt Lektüreseminar

Herbstsemester 2003

Was ist die Stadt? Eine mor­pho­lo­gi­sche Ein­heit, eine poli­ti­sche Kör­per­schaft, eine bestimm­te Form des Wirt­schaf­tens, eine spe­zi­fi­sche Lebens­wei­se, Objekt des Begeh­rens, Ort des Schre­ckens – Him­mel oder Höl­le? In die­sem Theo­rie­kurs beschäf­ti­gen wir uns mit eini­gen der wich­tigs­ten älte­ren und neue­ren Klas­si­kern der Stadt­theo­rie aus Phi­lo­so­phie, Sozio­lo­gie, Öko-nomie, Geo­gra­phie und Archi­tek­tur. Im Ver­gleich von unter­schied­li­chen Posi­tio­nen und Per­spek­ti­ven wer­den über­ra­schen­de Quer­be­zü­ge sicht­bar, in der Kon­fron­ta­ti­on mit aktu­el­len Ten­den­zen der Stadt-ent­wick­lung las­sen sich uner­war­te­te Ein­sich­ten gewin­nen. 
Der Kurs führt in die sys­te­ma­ti­sche Lek­tü­re und Ana­ly­se von theo­re­ti­schen Tex­ten ein und bie­tet eine Aus­ein­an­der­set­zung mit der Stadt des 20. und 21. Jahr­hun­derts.