Metropolitanregion Zürich

Urbanisierung und Urbanität in der Metropolitanregion Zürich

Lehre und Forschung

Ana­ly­sen und Recher­chen zur Stadt­ent­wick­lung, zu öffent­li­chen Räu­men und zur Urba­ni­tät in der Metro­po­li­tan­re­gi­on Zürich sind ein fes­ter Bestand­teil von Leh­re und For­schung der Dozen­tur  Sozio­lo­gie. Unter­schied­lichs­te Aspek­te der Urba­ni­sie­rung Zürichs wer­den regel­mäs­sig im Wahl­fach Sozio­lo­gie, in der inte­grier­ten Dis­zi­plin und im Rah­men von Mas­ter-Arbei­ten dis­ku­tiert und erforscht.

zum Buch: Urba­ne Qua­li­tä­ten

Nationales Forschungsprogramm „Neue urbane Qualität“ (NFP 65)

Urba­ne Poten­tia­le und Stra­te­gi­en in metro­po­li­ta­nen Ter­ri­to­ri­en — am Bei­spiel des Metro­po­li­tan­raums Zürich

Lei­tung: Marc Angé­lil, Kees Chris­tiaan­se, Vit­to­rio Magna­go Lam­pug­na­ni, Chris­ti­an Schmid, Gün­ther Vogt; Depar­te­ment Archi­tek­tur, ETH Zürich

Das inter­dis­zi­pli­nä­re Natio­nal­fonds-Pro­jekt erforscht zeit­ge­nös­si­sche Urba­ni­sie­rungs­pro­zes­se in der Metro­po­li­tan­re­gi­on Zürich. Unter Ein­be­zug his­to­ri­scher, gestal­te­ri­scher und sozio­lo­gi­scher Aspek­te wer­den Grund­la­gen und Emp­feh­lun­gen für nach­hal­ti­ge Raum­ent­wick­lung und Städ­te­bau erar­bei­tet für Gebie­te, die von star­ken urba­nen Trans­for­ma­tio­nen gekenn­zeich­net sind.

Drei Gebie­te wur­den zur ver­tief­ten Betrach­tung aus­ge­wählt:

1) Das Gebiet rund um die Zür­cher Lang­stras­se, ein gemisch­tes inner­städ­ti­sches Quar­tier mit hoher Inter­ak­ti­ons­dich­te, das durch einen star­ken Pro­zess der Gen­tri­fi­zie­rung geprägt ist.

2) Zürich Nord, ein ehe­mals sub­ur­ba­nes Gebiet, das durch den Flug­ha­fen und die Ansied­lung von inter­na­tio­na­len Unter­neh­men eine glo­ba­le Inter­ak­ti­ons­reich­wei­te erreicht hat;

3) Das Gebiet Rich­ters­wil – Frei­en­bach an der Kan­tons­gren­ze zwi­schen Zürich und Schwyz, eine peri­ubur­ba­ne Zone, die sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu einem Zen­trum der inter­na­tio­na­len Finanz­wirt­schaft gewan­delt hat.

Obwohl die­sen drei Gebie­ten bestimm­te Merk­ma­le, wie eine hohe Inter­na­tio­na­li­tät gemein­sam sind, wei­sen sie unter­schied­li­che räum­li­che Eigen­schaf­ten und voll­kom­men ver­schie­de­ne urba­ne Qua­li­tä­ten resp. Defi­zi­te auf.

 

Modul 3: Urbane Prozesse 

Phil­ipp Klaus, Gabrie­la Muri Kol­ler, Rahel Nüss­li, Vere­na Polo­ni Esqui­vé, Chris­ti­an Schmid, Caro­li­ne Ting; Dozen­tur Sozio­lo­gie, Depar­te­ment Archi­tek­tur, ETH Zürich

Im Rah­men des SNF-Pro­jek­tes setzt sich das Modul Urba­ne Pro­zes­se mit den gesell­schaft­li­chen Bedin­gun­gen der Ent­ste­hung von urba­ner Qua­li­tät aus­ein­an­der. Es erar­bei­tet eine ver­glei­chen­de Ana­ly­se der rele­van­ten sozi­al­räum­li­chen Pro­zes­se in den unter­such­ten Teil­ge­bie­ten und fokus­siert dabei auf die invol­vier­ten Akteu­re, Akti­vi­tä­ten und urba­nen Prak­ti­ken. Die heu­ti­ge metro­po­li­ta­ne Gross­re­gi­on umfasst sehr unter­schied­li­che Urba­ni­sie­rungs­mus­ter und urba­ne Kon­stel­la­tio­nen, und die unter­such­ten Teil­ge­bie­te wei­sen dies­be­züg­lich gros­se Unter­schie­de auf. Um die­se erfas­sen zu kön­nen, fokus­siert das Modul auf zwei zen­tra­le Aspek­te, die auf zwei ver­schie­de­nen Mass­stabs­ebe­nen ana­ly­siert wer­den: Auf einer gross­räu­mi­gen Ebe­ne unter­sucht es die Pro­zes­se der Urban Gover­nan­ce und ihren Ein­fluss auf die Her­aus­bil­dung urba­ner Qua­li­tät. Auf einer klein­räu­mi­gen Ebe­ne wird die urba­ne Qua­li­tät aus der Per­spek­ti­ve der kon­kre­ten All­tags­er­fah­run­gen von Nut­ze­rin­nen und Bewoh­nern unter­sucht. Durch die Kom­bi­na­ti­on der bei­den Ebe­nen las­sen sich geziel­te Aus­sa­gen zur urba­nen Qua­li­tät die­ser sehr unter­schied­li­chen urba­nen Kon­stel­la­tio­nen tref­fen.

Jahr­buch D‑ARCH: Sozio­lo­gie 2010

Jahr­buch D‑ARCH: Sozio­lo­gie 2011

Jahr­buch D‑ARCH: Sozio­lo­gie 2012

Wahl­fach HS 2009

Wahl­fach HS 2010

Wahl­fach FS 2011

Wahl­fach HS 2011

Wahl­fach FS 2012

Wahl­fach HS 2012

Wahl­fach FS 2013

 

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www.nfp65.ch